Ronaldo wird zweitältester Feldspieler der WM-Historie – Mexikos Mora einziger U18-Profi

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 rückt die letzten großen Auftritte weltweit gefeierter Stars wie Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und Luka Modrić in den Mittelpunkt – eine Abschiedsvorstellung, die Geschichte schreiben wird. Alle drei Mittelfeld- und Offensivlegenden überschreiten dabei die Marke von 38 Jahren und nehmen zum sechsten Mal an einer WM-Endrunde teil. Dieses außergewöhnliche Jubiläum setzt neue Maßstäbe in der Fußballhistorie und unterstreicht die herausragende Karriere dieser Ausnahmespieler.
Während Messi (38 Jahre) und Ronaldo (40 Jahre) ihrem letzten großen WM-Turnier entgegenblicken, entstehen kaum Zweifel daran, welche Ära bald zu Ende geht. Besonders Ronaldo markiert eine weitere historische Figur, da er mit 41 Jahren als ältester Feldspieler am Turnier teilnehmen wird – nur Roger Milla aus Kamerun übertrifft ihn dabei als ältester Spieler, der bei einer WM gespielt hat. Milla erzielte 1994 mit über 42 Jahren sogar ein Tor und hält damit den Rekord als ältester WM-Torschütze. Modrić (ebenfalls 40) setzt seine beeindruckende Beständigkeit fort und gehört mit seiner sechsten WM-Teilnahme ebenfalls zu den Rekordhaltern.
Darüber hinaus bringt die WM 2026 eine bemerkenswerte Expertenrunde von Spielern über 40 Jahren an den Start. Neben Ronaldo, Modrić und Messi werden weitere erfahrene Profis die Spielstätten in den USA, Mexiko und Kanada erobern. Mit dabei sind Torhüter wie Manuel Neuer (40), Guillermo Ochoa (40), Edin Dzeko (40), Vozinha (40) und Craig Gordon (43). Besonders Gordon könnte mit einem Einsatz zum zweitältesten Spieler der WM-Geschichte avancieren und den legendären Ägypten-Torwart Essam El Hadary, der 2018 mit 45 Jahren spielte, fast einholen.
Deutsche Fans können sich dabei auf Neuer freuen, der sich aktuell von einer Muskelverletzung beim DFB-Team erholt. Sollte der Torhüter auflaufen, bricht er gleich zwei deutsche Rekorde: Er wird der älteste deutsche Spieler bei einer WM-Endrunde und löst damit Fritz Walter ab, der 1958 mit 37 Jahren und sieben Monaten im Halbfinale gegen Schweden auf dem Feld stand. Zusätzlich wird Neuer den bisherigen ältesten Nationalspieler, Lothar Matthäus, übertreffen und damit eine neue Ära im deutschen Fußball einläuten.
Die Spannweite zwischen erfahrenen Routiniers und aufstrebenden Talenten lässt sich besonders gut am Altersunterschied messen: Zwischen dem ältesten Profi, Craig Gordon, und dem jüngsten Teilnehmer, Gilberto Mora aus Mexiko, klaffen 25 Jahre. Mora, der erst 17 Jahre alt ist, ist der einzige Minderjährige dieses WM-Turniers. Der offensive Mittelfeldspieler hat mit einem Marktwert von zehn Millionen Euro bereits jetzt das Potenzial für bedeutende Einsätze und könnte beim Eröffnungsspiel gegen Südafrika erneut für Furore sorgen. Mit 17 Jahren, sieben Monaten und 28 Tagen wäre er nur knapp älter als Pelé bei dessen WM-Debüt 1958, und würde damit auf Platz sechs der jüngsten WM-Spieler rangieren.
Historisch gesehen sind nur sieben Profis bei Weltmeisterschaften unter 18 Jahren zum Einsatz gekommen. Die Rekordmarke hält Norman Whiteside aus Nordirland, der 1982 im Alter von 17 Jahren, einem Monat und zehn Tagen sein Debüt gab. Ebenfalls bemerkenswert sind die Karrieren von jungen Stars wie Samuel Eto’o aus Kamerun, der 1998 sein erstes WM-Spiel bestritt. Aus deutscher Sicht ist Youssoufa Moukoko der jüngste Spieler bei einer WM-Endrunde, er kam 2022 gegen Japan als Einwechselspieler aufs Feld.
Diese erstaunliche Bandbreite von Jung und Alt unterstreicht den Reiz und die Vielfalt der WM 2026. Während die Veteranen wie Messi, Ronaldo, Modrić und Neuer ihr fußballerisches Vermächtnis vollenden, drängen junge Talente wie Mora und Moukoko darauf, neue Kapiteln in der WM-Geschichte aufzuschlagen. Die Kombination von Erfahrung und Nachwuchs macht das Turnier zu einem Ausnahmeereignis im internationalen Fußball.
Nicht nur die Spielerpersönlichkeiten und ihr Alter rücken bei der WM 2026 in den Mittelpunkt, sondern auch die Tatsache, dass sich viele dieser Spieler durch ihre Karriereleistungen schon jetzt einen festen Platz in den Fußballannalen gesichert haben. Bei den Torhütern dominieren Spieler über 40 Jahre, was zeigt, dass Erfahrung gerade auf dieser Position von unschätzbarem Wert ist. Fast alle älteren Akteure bei WM-Endrunden standen zwischen den Pfosten, einzig Roger Milla sorgte als Feldspieler für eine Ausnahme.
Der Sport bietet mit diesem Turnier ein kraftvolles Bild des Wertewandels im Profi-Fußball, bei einer Veranstaltung, die viele Weltrekorde in Sachen Langlebigkeit mit sich bringt. Die WM 2026 blickt dabei nicht nur in Richtung Zukunft, sondern würdigt auch jene Helden, die den Sport über zwei Jahrzehnte hinweg geprägt haben.
Wer die Geschichte dieser WM-Endrunde näher beleuchten möchte, sollte auf Quellen wie Transfermarkt achten, die umfangreiche Hintergrundinformationen zu den Marktwerten, Spielerprofilen und Rekorden liefern. Gerade für Fußballfans, die Wert auf statistische Tiefe legen, sind solche Plattformen unerlässlich, um Entwicklungen der Spielerkarrieren und Turnierstatistiken präzise verfolgen zu können.
In den nächsten Monaten werden diese mittlerweile legendären Spieler auf den WM-Plätzen in den USA, Mexiko und Kanada nochmals beweisen, warum sie zu den ganz Großen des Fußballs zählen. Dabei verbinden sich Generationen und Sportgeschichte zu einem hoffnungsvollen Abschied und gleichzeitigem Neuanfang des Turniers – eine Weltmeisterschaft, die ihresgleichen sucht und unvergesslich bleiben wird.
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