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Alle Tore im Video: Last-Minute-Schock für die Schweiz – Katar holt ersten WM-Punkt

Was ist passiert?

Die Schweiz ist bei ihrer WM-Premiere 2026 in der Gruppe B mit einem ernüchternden Remis gegen Außenseiter Katar gestartet. Im San-Francisco-Bay-Area-Stadion brachte Breel Embolo die Mannschaft von Trainer Murat Yakin früh in Führung, als er in der 17. Minute einen Elfmeter sicher verwandelte. Der Strafstoß entstand nach einem Foul an Remo Freuler, das wegen einer vermeintlichen Abseitsposition für Diskussionen sorgte. Trotz der Führung ließ die Schweiz den Favoritenstatus nicht vollends aufblitzen und entwickelte kaum zwingenden Offensivdruck. Katar, unter der Leitung des Spaniers Julen Lopetegui, blieb hartnäckig und erspielte sich nur wenige Chancen. Doch in der Nachspielzeit kam es zum Überraschungsmoment: Ein unglückliches Eigentor von Miro Muheim, der unter Druck per Kopf ins eigene Netz traf, sicherte Katar den längst überfälligen Ausgleich. Das 1:1 bedeutete den ersten WM-Punkt für das Team aus dem Wüstenstaat bei seiner zweiten Teilnahme am Turnier.

Warum ist das wichtig?

Das frühe Gleichspiel gegen Katar ist für die Schweiz eine herbe Enttäuschung, zumal die Mannschaft mit mehreren Bundesliga-Profis und großen Ambitionen ins Turnier gestartet war. Besonders für das Team von Murat Yakin, das von Kapitän Granit Xhaka an ein starkes Pokalrennen mit dem Ziel, die beste WM aller Zeiten zu bestreiten, appelliert wurde, ist das Ergebnis ernüchternd. Der Punktverlust gegen einen vermeintlich leichteren Gegner kann sich auf die Chancen für das Weiterkommen in der Gruppe B negativ auswirken. Zudem wirft das späte Eigentor ein Schlaglicht auf Schwächen in der Defensive und die oftmals fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor. Katar dagegen erwischte mit dem Punktgewinn einen enormen Motivationsschub. Unter Julen Lopetegui zeigte sich das Team deutlich engagierter als erwartet und dürfte nun mit gesteigertem Selbstvertrauen in die kommenden Partien gehen. Besonders Torwart Mahmud Abunada, der mehrfach entscheidend eingriff, sowie Edmílson Junior, sorgten für einige Aufsehen erregende Momente des Underdogs.

Ausblick

Nach dem Auftaktduell steht die Schweiz nun unter Druck, in den nächsten Gruppenspielen gegen stärker eingeschätzte Gegner zwingend zu punkten. Das Team muss die Defensive stabilisieren und die Chancenverwertung verbessern, um das Ziel Viertelfinale realistisch zu halten. Trainer Yakin wird vermutlich taktische Anpassungen vornehmen und die mentale Stärke seiner Akteure fordern. Für Katar eröffnet der erste WM-Zähler Perspektiven, um das Turnier als Überraschungsmannschaft weiter aktiv mitzugestalten. Gegen die folgenden Gegner gilt es, ähnlich konzentriert aufzutreten und womöglich für weitere Überraschungen zu sorgen. Das Turnier selbst lebt von solchen Momente, die unerwartete Wendungen und spannende Entwicklungen versprechen. Die Gruppe B bleibt damit trotz des frühen Remis spannend, und die kommenden Spiele werden zeigen, ob die Schweiz ihrem Anspruch gerecht wird oder Katar das WM-Gastspiel zu einem echten Erfolg machen kann.

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