„Bild“: FC Bayern und PSV einigen sich auf Saibari-Ablöse – Kann Rekordverkauf werden

Was ist passiert?
Der FC Bayern München steht kurz vor der Verpflichtung von Ismael Saibari von der PSV Eindhoven. Nach Informationen der „Bild“ haben sich die beiden Klubs auf eine Ablösesumme von knapp unter 55 Millionen Euro inklusive möglicher Boni geeinigt. Bereits zuvor gab es Berichte, wonach sich die Bayern und Saibari auf einen langfristigen Vertrag bis 2031 verständigt haben. Nun fehlen nur noch die formellen Vertragsunterschriften und der Medizincheck, der idealerweise erst nach der laufenden Weltmeisterschaft stattfinden soll. Saibari absolvierte in der aktuellen Saison 37 Spiele für die PSV, in denen er 19 Tore erzielte und neun weitere vorbereitete.
Warum ist das wichtig?
Der Wechsel von Saibari zum FC Bayern könnte zum bislang teuersten Transfer in der Geschichte der PSV Eindhoven werden. Mit einer Ablösesumme von rund 48 Millionen Euro plus bis zu fünf Millionen Euro Boni würde Saibari den bisherigen Rekordverkauf von Hirving Lozano (50 Millionen Euro) fast erreichen. Auch für den deutschen Rekordmeister hat der Deal eine große Bedeutung. Mit Saibari verpflichten die Bayern einen vielseitigen Offensivspieler, der in der vergangenen Spielzeit der beste Scorer seines Teams war und sich als Alternative zum ursprünglich favorisierten Anthony Gordon etablierte. Zudem ist Saibari mit seiner Vielseitigkeit auf nahezu allen offensiven Positionen ein wertvoller Baustein für die Mannschaft von Julian Nagelsmann. Sein aktueller Marktwert von rund 40 Millionen Euro macht ihn zum wertvollsten Profi der Eredivisie, was die sportliche Qualität seiner Verpflichtung unterstreicht.
Ausblick
Nach Abschluss der noch ausstehenden administrativen Schritte und dem Medizincheck im Anschluss an Saibaris WM-Einsätze mit Marokko könnte der Transfer als einer der teuersten Zukäufe in der Klubgeschichte der Bayern offiziell verkündet werden. Dies stärkt die Offensive des deutschen Meisters vor der kommenden Saison erheblich. Für Saibari eröffnet sich die Chance, sich auf der ganz großen Bühne Bundesliga und Champions League zu beweisen. Die PSV hingegen sichert sich mit der hohen Ablösesumme finanzielle Mittel, die in neue Talente investiert werden können. Es bleibt spannend zu beobachten, wie Saibari sich in der Bundesliga etablieren wird und welchen Einfluss er auf die Ziele des FC Bayern in nationalen und internationalen Wettbewerben nehmen kann.
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