Hoffenheim verzichtet auf Kaufoption für Campbell – Gespräche mit Celtic laufen

Was ist passiert?
Die TSG Hoffenheim verzichtet auf die im Leihvertrag mit Borussia Dortmund verankerte Kaufoption für Flügelstürmer Cole Campbell. Der 20-jährige US-Amerikaner, der in der Rückrunde sechsmal in der Bundesliga für Hoffenheim auflief, kehrt somit nicht fest in den Kraichgau zurück. Sein Vertrag bei Dortmund läuft noch bis 2028. Nach dem enttäuschenden Versuch, seine Karriere mit regelmäßiger Bundesliga-Spielzeit voranzutreiben, scheint nun ein Wechsel in die Scottish Premiership bevorzustehen. Der schottische Meister Celtic Glasgow soll bereits Interesse bekundet und erste Gespräche mit dem Spieler aufgenommen haben.
Warum ist das wichtig?
Campbells mangelnde Einsatzzeit bei Hoffenheim bremst seine Entwicklung, die sich Dortmund bei der Verpflichtung im Sommer 2022 erhofft hatte. In Deutschland gelang es dem Youngster, der zuvor in Island früh in der ersten Liga debütierte, bisher nicht, sich nachhaltig zu etablieren. Für Hoffenheim bedeutet der Verzicht auf die Kaufoption, dass der Klub keine sieben Millionen Euro in einen Spieler investiert, der den hohen Erwartungen bislang nicht gerecht wurde. Für Dortmund stellt sich damit weiter die Frage, wie es mit dem Talent weitergeht. Der potenzielle Wechsel nach Schottland könnte Campbell eine neue Perspektive bieten, um auf hohem Niveau Stammspielzeit zu sammeln. Dies ist für seine weitere Entwicklung sowie für seine Ambitionen auf eine WM-Teilnahme entscheidend. Der Marktwert des US-Profis hält sich trotz begrenzter Spielzeit bei rund fünf Millionen Euro, bedingt durch weiteres Interesse anderer europäischer Clubs.
Ausblick
Die Verhandlungen zwischen Borussia Dortmund und Celtic Glasgow stehen offenbar kurz vor einer Intensivierung. Ein Transfer im kommenden Sommer könnte den Offensivspieler zu einem der ersten Neuzugänge der Schotten machen. Ob Campbell sich dort langfristig durchsetzen kann, wird sich in der Scottish Premiership zeigen. Für Hoffenheim endet mit dem Verzicht auf die Kaufoption eine Phase, in der die Hoffnungen auf mehr Spielpraxis für den jungen US-Amerikaner nicht erfüllt wurden. Die nächsten Monate werden entscheidend, wie sich Campbells Karriere außerhalb Deutschlands weiterentwickelt und welchen Platz er in Dortmunds Zukunftsplänen einnimmt, falls er nicht verkauft wird.
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