ATP in Halle Verbesserter Zverev gibt sich gegen Hanfmann keine Blöße

Was ist passiert?
Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier in Halle zum siebten Mal das Viertelfinale erreicht. Der French-Open-Sieger gewann am Donnerstag in einem deutschen Duell gegen Yannick Hanfmann mit 6:3, 7:6 (7:4). Über 81 Minuten zeigte Zverev eine konzentrierte Leistung und ließ keine Breakchance zu. Besonders stark präsentierte sich sein Aufschlag, bei dem er lediglich drei Punkte bei seinem ersten Service abgab. Hanfmann konnte zwar mutig dagegenhalten, fand aber im entscheidenden Moment keine Mittel gegen die sichere Neuauflage von Zverev auf Rasen.
Warum ist das wichtig?
Dieser Sieg bedeutet für Zverev ein deutliches Signal: Nach seinem mühsamen Auftaktsieg gegen Vit Kopriva präsentierte sich der Hamburger deutlich verbessert, was seine Ambitionen in Halle unterstreicht. Die Partie sicherte ihm nicht nur den Einzug ins Viertelfinale, sondern stärkt auch seine Position als Topgesetzter des Turniers. Das Ergebnis zeigt, dass Zverev Fortschritte auf dem ungewohnten Belag macht, auch wenn er selbst von noch nicht perfektem Rasen-Spiel spricht. Für Hanfmann war es das Aus beim ATP-500-Event in seiner Heimat, nachdem er sich im Einzel ebenso verabschieden musste wie zuvor im Doppel mit Jan-Lennard Struff.
Ausblick
Im Viertelfinale trifft Zverev nun auf Raphael Collignon. Der Belgier hatte sich im Qualifikanten-Duell gegen Mattia Bellucci durchgesetzt. Parallel dazu kämpft Daniel Altmaier aus Kempen um den Einzug ins Halbfinale, gegen den erfahrenen Daniil Medwedew, der bereits zweimal im Finale von Halle stand. Altmaier ist zudem im Doppel noch vertreten: Gemeinsam mit Joao Fonseca gewann er am Donnerstag das Viertelfinale und trifft nun auf Ben Shelton und Flavio Cobolli. Während Zverev im Doppel bereits ausgeschieden ist, bleibt Altmaier der letzte deutsche Vertreter in beiden Wettbewerben.
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