Leipzig lehnt Liverpools 100 Mio für Diomande ab – Ablöse über Hazard-Level im Blick

Was ist passiert?
Der FC Liverpool hat für den Flügelspieler Yan Diomande von RB Leipzig ein Angebot in Höhe von 100 Millionen Euro inklusive Boni vorgelegt, das die Sachsen bereits abgelehnt haben. Die Sockelablöse des Angebots beträgt dabei 90 Millionen Euro. RB Leipzig hält an seinem jungen ivorischen Talent fest und plant, den Vertrag des 19-Jährigen langfristig zu verlängern. Eine Ausstiegsklausel in deutlich höherer Höhe soll das verhindern, dass der Shootingstar so leicht abgegeben wird. Während Liverpool aktuell keine Absicht zeigt, die Summe zu erhöhen, laufen die Gespräche zwischen beiden Vereinen dennoch weiter. RB Leipzig bewertet Diomande derzeit deutlich höher und will Ablösesummen jenseits der 120 Millionen Euro sehen – konkret wird sogar von rund 130 Millionen Euro gesprochen.
Warum ist das wichtig?
Yan Diomande hat sich in der vergangenen Bundesliga-Saison mit starken Leistungen einen Marktwert von etwa 90 Millionen Euro erarbeitet. Seine Rolle bei RB Leipzig ist so bedeutend, dass der Verein den Vertrag bis 2030 absichern möchte und bereits erhebliche Gehaltsanpassungen plant. Sollte Leipzig auf eine Ablöse von 130 Millionen Euro bestehen, wäre dies ein Rekordtransfer, der Diomande unter die sechs teuersten Fußballtransfers aller Zeiten katapultieren würde. Die letzte Preiszone dieser Größenordnung erreichten Transfers wie jener von Antoine Griezmann zu Barcelona für 120 Millionen Euro oder Eden Hazard zu Real Madrid für deutlich über 120 Millionen Euro. Für die Bundesliga wäre dies ebenfalls ein bedeutendes Signal, räumt doch Leipzig eine der größten Marktwertsteigerungen eines jungen Talents ein und blockiert bislang einen vorzeitigen Abgang. Dies stabilisiert die Mannschaft für die nahen Wettbewerbe und sendet ein Zeichen an den Markt, dass RB Leipzig seine Schlüsselspieler hält und aggressiv verteidigt.
Ausblick
Die Verhandlungen zwischen Liverpool und RB Leipzig bleiben offen, obwohl die Reds derzeit nicht weiter bieten wollen. Weitere Interessenten, wie Paris Saint-Germain, könnten in den nächsten Wochen mitmischen, denn Diomandes Leistungen haben ihm nicht nur in der Bundesliga, sondern auch international Aufmerksamkeit gebracht. Beim WM-Auftakt der Elfenbeinküste stand der junge Flügelspieler 90 Minuten auf dem Platz, was seine Bedeutung für das Nationalteam unterstreicht. Leipzig wird mit großer Wahrscheinlichkeit an einer langfristigen Bindung des Talents arbeiten, will aber auch auf eine Ablöse in Rekordhöhe bestehen, sofern es zu einem Transfer kommen sollte. Die kommenden Wochen in der Transferphase werden entscheidend, wie sich das Tauziehen um den vielversprechenden Flügelspieler weiterentwickelt und welchen Weg Yan Diomande letztlich einschlägt.
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