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Fußball

FIFA-Kongress Präsident bis 2031? Infantino kündigt erneute Kandidatur an

Was ist passiert?

Gianni Infantino hat beim FIFA-Kongress in Vancouver seine erneute Kandidatur für das Amt des FIFA-Präsidenten im Jahr 2027 offiziell bekannt gegeben. Damit strebt er nach seiner Amtsübernahme 2016 zum dritten Mal in Folge die Wiederwahl an. Infantino nutzte die Versammlung der 211 Nationalverbände, um den Rückhalt seiner Unterstützer zu zeigen und mit Blick auf seine bisherigen Erfolge und die starken Finanzzahlen des Weltverbands für Stabilität und Kontinuität zu werben. Die südamerikanischen, afrikanischen und asiatischen Konföderationen haben bereits ihre Unterstützung signalisiert. Zudem sorgte die Abwesenheit der iranischen Delegation für Schlagzeilen, während Infantino sicherstellte, dass der Iran dennoch an der Weltmeisterschaft 2026 in den USA teilnehmen wird.

Warum ist das wichtig?

Infantinos erneute Kandidatur hat große Relevanz für die Zukunft des Weltfußballs und die Ausrichtung der FIFA. Dank der Unterstützung von 110 der 211 Stimmen, vor allem aus Südamerika, Afrika und Asien, befindet sich der amtierende Präsident auf einer sehr starken Position für die Wiederwahl, die ohne Gegenkandidat erfolgen könnte. Die bisherigen Amtszeiten zählen für die begrenzte Amtszeit laut FIFA-Statuten teilweise nicht, weshalb Infantino theoretisch bis 2031 Präsidentschaft führen könnte. Damit würde er die Richtung des Weltverbands weiterhin maßgeblich prägen. Die finanziellen Mittel im Umfang von 14 Milliarden US-Dollar für 2023 bis 2026 und erneut für 2027 bis 2030 unterstreichen die wirtschaftliche Bedeutung der FIFA und die Ressourcen, die an die Nationalverbände weitergegeben werden. Für die anstehenden Wettbewerbe, vor allem die WM 2026, sichert Infantinos Zusicherung, dass der Iran trotz politischer Spannungen mitspielen wird, den sportlichen Fortgang.

Ausblick

Die Bewerbungsfrist für die Präsidentschaft 2027 endet am 18. November, bis dahin können weitere Kandidaten ihre Kandidatur anmelden. Der Deutsche Fußball-Bund und die Deutsche Fußball Liga wollen innerhalb ihrer Gremien die neue Ausgangslage beraten, eine Entscheidung steht noch aus. Der Kongress in Rabat, Marokko, wo die Wahl voraussichtlich stattfinden wird, könnte ähnlich wie 2019 und 2023 ohne Gegenkandidaten verlaufen. Die zukünftigen FIFA-Budgets sind auf hohem Niveau angesetzt, was weitere finanzielle Unterstützung für die Nationalverbände bedeutet. Im sportlichen Bereich bleibt besonders die Teilnahme des Iran bei der WM in den USA ein fokussiertes Thema, auch wenn politische Herausforderungen weiterhin bestehen. Die Weichen für die nächsten Jahre im Weltfußball sind mit Infantinos Wiederwahl also weitgehend gestellt.

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